Schwangerschaftstest

Das Ausbleiben der Regel ist ein möglicher Hinweis auf eine Schwangerschaft. Doch schon Tage früher spürt so manche Frau Veränderungen ihres Körpers. Wann ist ein Schwangerschaftstest aussagekräftig? Und welcher Schwangerschaftstest verspricht ein sicheres Ergebnis? Was muss man beim Testen beachten? Fragen, die hier beantwortet werden.

Die Anwendung eines Schwangerschaftstests klingt sehr einfach: Man hält ihn für kurze Zeit in den Urinstrahl und schon nach wenigen Minuten bekommt man das Ergebnis – schwanger oder nicht schwanger. Dennoch gilt es, das eine und das andere zu beachten. Zum Beispiel den optimalen Zeitpunkt, um den Test durchzuführen. Doch dazu später. Zunächst einmal geht es um den Kauf des Schwangerschaftstests, denn hier hat man eine große Auswahl und so mancher steht ratlos vor dem Regal in der Drogerie um die Ecke und fragt sich, welchen der Tests er kaufen soll.

Welchen Schwangerschaftstest soll ich kaufen?

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Die beiden bewährten Anlaufstellen zum Kauf eines Schwangerschaftstests sind die Drogerie und die Apotheke, wobei man in letzterer in der Regel auch eine Beratung erhält, die sich selbstverständlich im Preis niederschlägt. Hinzu kommt, dass eine Apotheke häufig favorisierte Marken führt und man mitunter nicht gerade einen preiswerten Test angeboten bekommt. Deshalb der Tipp: Wenn der Apotheker einen Schwangerschaftstest auf die Theke legt und sie befürchten, er könnte zu teuer sein, fragen Sie ruhig nach günstigeren Alternativen! Und nach Leistungsunterschieden!

Welchen Test auch immer Sie mit nach Hause nehmen – oft wird sogar geraten, zwei zu kaufen, um auf Nummer Sicher zu gehen – Schwangerschaftstests aus Drogerie und Apotheke ermitteln mithilfe des Urins, ob eine Befruchtung der Eizelle stattgefunden hat oder nicht. Während jeder Mann und jede Frau, die nicht schwanger ist, eine geringe Menge der Unterform des Hormons humanes Choriongonadotropin, kurz: hcG,  nämlich ß-hcG im Blut hat, steigt dessen Konzentration, wenn die Eizelle befruchtet wurde, an.  Das hcG ist ein sogenanntes Glykoprotein, das während einer Schwangerschaft in der Plazenta (Mutterkuchen)/ vom Embryo gebildet wird und den Erhalt der Schwangerschaft verantwortet. Man sagt, dass seine Konzentration im Blut etwa fünf Tage nach der erfolgten Befruchtung zu steigen beginnt und sich dann etwa alle zwei Tage verdoppelt. Die höchste Konzentration an hcG besteht etwa zwischen der 10. und 12. Schwangerschaftswoche. Nach der Geburt dauert es noch etwa zwei Wochen, bis das hcG im Blut wieder auf seinen Normalwert sinkt.

Die Urintests binden, sofern sie mit Urin benetzt werden, die dort gegebenenfalls vorhandenen hcG-Antigene an im Teststreifen enthaltene farbstoffmarkierte hcG-Antikörper. Das Resultat wird als Farbstreifen im Ergebnisfenster des Tests angezeigt: Sind zwei Farbstreifen zu sehen, ist der Test positiv, zeigt das Kontrollfenster nur einen farbigen Streifen, ist der Test zwar korrekt durchgeführt, worden, aber negativ.

Digitale Tests liefern einem das Ergebnis nicht in Form von Farbstreifen, sondern – dank integrierter Fotodioden, die das Farbstreifenergebnis auslesen – in Form einer LCD-Anzeige in Worten und / oder Symbolen. Da sie jedoch auf demselben Farbstreifenprinzip wie analoge Tests beruhen, ist es nicht nötig, die in der Regel teureren digitalen Tests zu bevorzugen. Laut Wikipedia schrieb das US-amerikanische Gesundheitsministerium sogar, dass „es durch das zusätzliche Bewertungsverfahren zu einem erhöhten Prozentsatz an falsch-negativer Ergebnisse“ bei digitalen Tests käme.

Wer Geld sparen möchte, dem sei übrigens der Kauf von Schwangerschaftstests empfohlen, die es vor allem im Internet gibt: Sie sind deshalb oft preiswerter, weil sie ohne die übliche Plastikhülle daherkommen – lediglich als papierne Teststreifen.

Der beste Zeitpunkt für den Schwangerschaftstest

Führt man den Schwangerschaftstest korrekt durch, ist sein Ergebnis zu 98 Prozent sicher. Ein vertrauenswürdiges Ergebnis liefert der herkömmliche Schwangerschafts-Urintest etwa 14 Tage nach der Befruchtung, also etwa zum Zeitpunkt des Ausbleibens der Regelblutung, wenn der  Zyklus der Frau regelmäßig ist. Wer einen unregelmäßigen Zyklus hat, der soll dagegen erst zwei bis drei Wochen nach dem Geschlechtsverkehr testen, der vermutlich zu einer Schwangerschaft geführt haben könnte. Bei großer Unsicherheit kann der Test auch nach einigen Tagen wiederholt werden. Absolute Gewissheit über eine Schwangerschaft verschafft ein Bluttest beim Arzt. Wer Geduld hat, wartet mit dem Besuch beim Arzt jedoch noch drei, vier Wochen, denn dann lässt sich bei Eintritt einer Schwangerschaft schon die Fruchthöhle (ab der 5./6.. Schwangerschaftswoche etwa) im Ultraschall erkennen und knapp zwei Wochen später (ab der 6./7. Woche) auch der Embryo mit schlagendem Herz.

Gut zu wissen: Morgenurin enthält höhere Konzentrationen an hcG, deshalb wird geraten, einen Schwangerschaftstest möglichst mit Morgenurin durchzuführen, bevor man die Konzentration des hcG mit Getränken verdünnt. Das könnte das Ergebnis des Tests nämlich verfälschen. Das gilt auch, wenn auf den Tests steht, dass sie zu jeder Tageszeit durchführbar seien. Morgenurin erhöht in jedem Fall die Gewissheit. Häufig wird auch dazu geraten, den Mittelstrahl des Urins zum Testen zu benutzen und nicht gleich die ersten Tropfen.

Meist teurere und als solche ausgewiesene Frühtests, die den Eintritt einer Schwangerschaft schon vor dem Ausbleiben der Regelblutung anzeigen können, sind eher unzuverlässig, da der Zyklus der Frau von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, sowohl in seiner Länge als auch seiner Ausprägung. Ein Frühtest hinterlässt also immer die Unsicherheit, ob er nicht zu früh durchgeführt worden ist.

Unsichere Anzeichen für eine Schwangerschaft

Eingangs wurden mögliche  Anzeichen einer Schwangerschaft erwähnt, die Frauen schon kurz nach dem Eisprung spüren können. Dazu zählt beispielsweise

  • die Schwangerschaftsübelkeit, die meist morgens eintritt, aber auch über den Tag verteilt sein kann.
  • Ein Spannen oder Ziehen in den Brüsten ist ebenfalls ein frühes Anzeichen dafür, dass eine Befruchtung stattgefunden haben könnte.
  • Auch die plötzliche Abneigung gegenüber bestimmten Speisen, Getränken oder Gerüchen kann auf eine Schwangerschaft hinweisen. Das Gleiche gilt für einen plötzlichen Appetit auf bestimmte Lebensmittel, mitunter sogar auf solche, die man zuvor tunlichst verschmäht hat.
  • Manche Frau findet einige Tage (etwa 7 bis 10 Tage ) nach dem Geschlechtsverkehr auch eine leichte Blutspur in der Unterhose – das kann auf eine Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter hinweisen (sogenannte Einnistungs- oder Nidationsblutung). Manchmal ist sie verbunden mit einem ziehenden Schmerz im Unterleib.

Fakt ist: Bei der ersten Schwangerschaft merken die wenigsten Frauen diese „unsicheren“ Anzeichen schon vor dem Ausbleiben der Regel. In Folgeschwangerschaften kann das schon ganz anders sein: Da spürt man die ersten Anzeichen mitunter eher und / oder deutlicher und so manche Frau weiß schon vor dem positiven Ergebnis des Schwangerschaftstests, dass sie ein Kind erwartet.